Ich blogge in Maßen. Doch manchmal brechen sich Schaudern und Empörung Bahn und dann folgen Worte.


Teilt die Flüchtlinge auf! - Die Erinnerung an meine erste Nacht in einem Flüchtlingsheim

Heute, während Flüchtlingsheime so stark in der Öffentlichkeit präsent sind, fasst man die Selektion der Flüchtlinge mit großer politischer Scheue an. Man stellt sich sofort einen Bürokraten vor, kaltherzig und ideologisch braunstichig, der an seiner Schaltstelle der Macht die armen Leute in befremdliche Gruppen aufteilt. Syrier nach links, Afrikaner nach rechts, Afghanen in die Mitte. Vermutlich liegt es daran, dass bei einem kulturspezifischen Delegieren von Flüchtlingsströmen zu sehr die semantische Nähe eines “Konzentrierens” einzelner Nationen oder Kulturen geschaffen wird. Das bietet eine große Angriffsfläche für jene, die alles sofort mit dem Dritten Reich vergleichen.

Doch ich war ein Kind und ich war sehr froh, dass wir in einer Umgebung angekommen waren, in der jeder tschechisch, slowakisch oder polnisch gesprochen hatte. Und ich bin sicher, dass ein iranisches oder kongolesisches Kind, das zeitgleich mit uns nach Deutschland gekommen war, sich darüber gefreut hatte, dass die ersten Fremden, denen es auf dem Weg in die Essenskantine begegnete, dieselbe Sprache gesprochen haben. Doch in Wirklichkeit hatten damals nicht viele so viel Glück wie wir. Es gab zum Beispiel das Flüchtlingsheim in Murnau, das mehr dem gängigen Klischee entsprach, das man mit solchen Migrationsschmelztiegeln verbindet: Konflikte, Diebstähle, Messerstechereien. Es verging kaum ein Tag, an dem wir nicht froh waren, dort nicht gelandet zu sein! [WEITER]


Die Monopolangst geht um

Ein problematischer SPON-Artikel von Thomas Andre zum aktuellen Thema. Ich vermute mal, dass es ein Versuch um Ausgewogenheit ist. Darin erinnert es mich an meine Kochkunst. Die ist dann fast immer als “Versuch” zu werten und selten wirklich genießbar.

MEIN EINWAND. Es ist faszinierend, wie in der Diskussion die Verlagslandschaft zu keinem Zeitpunkt als Teil des Problems angesprochen wird. Wie man es nun schafft, durch Stillschweigen Bertelsmann und Random als waschechte Unschuldslämmer zu “spinnen”, erfüllt mich ein wenig mit Erstaunen. Die rhetorische Frage lautet: ist das ein unter der Hand bezahlter PR-Artikel? [WEITER]


Notizen vom Eurotower

Die Intellektuellen und die Dichter und Schriftsteller haben gefehlt.

Willy Brandt dreht sich häufig im Grabe um, bei der Vorstellung, dass die Europäische Zentralbank an dem nach ihm benannten Platz steht. Zu seiner Lebzeit wohnte im Eurotower noch eine Gewerkschaftsbank. Aber um so mehr hätte ihn sicherlich gefreut, dass sich nun mindestens vier Generationen dort versammelt haben, um gegen eine Weltordnung zu protestieren, die vom Jahr zu Jahr unerträglicher wird und nur noch wenig mit der hart erarbeiteten Real-Ökonomie des Wirtschaftswunders zu tun hat. [WEITER]


Bernardo Bellotto - Ruins of the Forum (ca. 1743)

Bernardo Bellotto - Ruins of the Forum (ca. 1743)

Der greise Kerberos bellt ein letztes Mal

»J’ai tendu des cordes de clocher à clocher; des guirlandes de fenêtre à fenêtre; des chaînes d’or d’étoile à étoile et je danse.« (Arthur Rimbaud)

Eine Truppe aus etablierten Autoren und literarischen Besserverdienern hat Iris Radisch rekrutiert, um in der Feuilleton-Hochburg DIE ZEIT gegen Amazon zu wettern. Es lockt mich, dazu etwas zu schreiben. Doch meine Antwort vermag da nur vulgär und unflätig ausfallen. Kein Blogger und kein Online-Magazin des Landes würde sie jemals übernehmen. So tu ich, was der Gegenwart und ihrem Zeitgeist am meisten entspricht: Ich teile meine Gedanken roh, ungeschliffen und gänzlich polemisch mit jedem, der sie hören oder lesen möchte. [WEITER]


Das Leben im Monetarismus und der staubige Geschmack im Mund

So erschafft man neue Realitäten. Sieben Absätze, ein Foto von der Jelinek und alles ist geklärt — schon kullern die Hass-Postings in die Kommentarsektion hinein. Erstaunlich, wie plötzlich jeder ein Förderer des kleinen Buchladens an der Ecke ist. Wäre es möglich, dass die typische Buchhändlerin im Glockenbachviertel in Wirklichkeit eine Multimillionärin ist, mit einem heimlichen 30-Meter-Swimmingpool in Florida?

Ich kann und muss damit leben, dass das zentrale Thema, das uns alle verbindet, nicht Humanismus ist, sondern Monetarismus. Natürlich wünsche ich, es wäre anders. Doch wenn ich es anpreche, setzt man mir sogleich die Utopisten-Lenisten-Schapka auf und schubst mich von der Sitzbank. Sogar in gänzlich verkünstelten Kreisen gelte ich schnell als Spinner, falls ich es wage, mit dem Finger auf das Geld zu zeigen. [WEITER]


Die Welt im Rückspiegel

Bereits vor einem halben Jahrhundert meinte Marshall McLuhan: “We drive into the future using only our rearview mirror.” Heute inmitten der Informationszeitalters zeigt McLuhans einfaches Zitat seine Bedeutung. Ungeachtet der Schwierigkeiten zutreffende Prognosen zu treffen, berührt diese Äußerung vielmehr unsere komplette Weigerung in diesem Vehikel namens Menschheit nach vorne, durch die Windschutzscheibe zu sehen. Unsere Zukunft wird unentwegt durch den Blick in den Rückspiegel erfahren. [WEITER]


Das Volk und der ewige Krieg

Nach dem aktuellen Bericht des “Institute for Economy and Peace” gibt es nur noch 11 Länder auf der Erde, die an keinen Kriegshandlungen beteiligt sind. Die Brandherde befinden sich in Afrika und Asien, doch wäre es naiv zu glauben, dass ein unmittelbarer Konflikt in Europa undenkbar sei. Die Konflikte der Gegenwart werden häufig als außerordentlich komplex beschrieben. So heißt es, dass lediglich ein strenger realpolitischer Ansatz ihnen gerecht werden kann. Die gute alte Kissinger-Doktrin. Die Big-Picture-Politik.

Und sieht man sich die zumeist monochrome Anteilnahme der Bevölkerung an sogenannten “sozialen Medien”, mit ihrem alltäglichen und dilettantischen Auskotzen in Kommentaren unter Berichten, wird in der Tat der Eindruck von Orientierungslosigkeit nur verstärkt. Der Bedarf nach Welterklärern wird geschaffen. Sie tragen Anzüge, haben politische Mandate oder sitzen an medialen Schaltstellen. [WEITER]


Der Preis der Veränderung

Ich würde dennoch nicht in der Zeit der großen Autoren leben wollen.

Bereits dieser erste Satz mutet provokant an, denn er suggeriert, dass es heute keine großen Schriftsteller mehr gibt. Dass wir in einer anderen Ära leben; einer, die ihre eigenen (und durchaus kreativen) Qualitäten hat, aber eben keine Titanen mehr hervorbringt. Sicherlich könnte man nun eine Menge großer Gegenwartsnamen hervorkramen und daran erinnern, dass der Literaturnobelpreis noch immer verliehen wird. Aber machen wir uns nichts vor. All das ist nur eine literarische Rutschpartie auf dem schlechtbeschneiten Hügel hinter einer verdreckten Kleinstadt. Zumindest vergleicht man die Gegenwart mit Curzio Malaparte, Fjodor Dostojewski oder Charles Baudelaire. [WEITER]


Headquarters of the UN in New York City (foto by Neptuul, CC BY-SA 3.0)

Headquarters of the UN in New York City (foto by Neptuul, CC BY-SA 3.0)

Mein Frühstück mit Hitler

Die “Vereinten Nationen”, auch UNO oder UN genannt, sind eine Organisation, die mir nicht ans Herz gewachsen ist. Das hat vor allem einen Grund: Aus dem Völkerbund und den Haager Friedenskonferenzen entstehend, übernahm die UN in ihren frühesten Chartas und Deklarationen zwei zentrale Ziele: die weltweite Sicherung des Friedens und die Einhaltung exakt definierter Menschenrechte.

Welche Leistungsbewertung möchte man nun, nach 69 Jahren ihres Bestehens, der UNO für diese beiden Aufgaben geben? Wie gut haben sie Kriege verhindert und wie gut ist die Menschenrechtslage auf den bewohnten Kontinenten? Wie gesagt, die UNO ist keine Gruppierung, die mir ans Herz gewachsen ist. [WEITER]


Die provokante Frage: Wozu braucht man noch Verlage?

Es ist die Frage, die nicht mehr aus meiner Facebook-Timeline zu tilgen ist. Sie wird mindestens wöchentlich gestellt. Die Antworten hierzu fallen vielfältig aus, nicht selten tragen sie einen Hauch von Aufbruch und Revolution. Persönlich suche ich hierbei nach einer differenzierten Position, die weder unfair zu jenen ist, die ihr Herzblut in Verlagsarbeit gesteckt haben, noch ineffizient für meine eigenen Interessen.

Es fällt leicht, auf eine Barrikade zu klettern und das Ende der Verlagslandschaft heraufzubeschwören. Eine Haltung, die vor allem vom Verzicht auf den »tastemaker« beseelt ist — der Idee, dass Filtermechanismen von nun an überflüssig sind. [WEITER]


Ein Anfang mit Irrtum — über Hintergrundrecherchen zu Fantasyromanen

Ich wollte etwas schreiben, bei dem ich nicht alle fünf Zeilen Fakten in Sachbüchern nachschlagen muss. Etwas, wo ich einfach nur loslege und die Geschichte übernehmen lasse. Da Fantasy-Welten eigene Gesetze haben, würde ich gar nichts recherchieren müssen. Was sich in der Handlung ergibt, das gilt. Meine Welt, meine Regeln. Denn schließlich, was ist Fantasy? Was sind die Zutaten? Heroen, die Schwerter tragen. Sie reiten Pferde. Fern des Horizonts bahnt sich eine große Bedrohung an. Sie haben Fantasienamen, die ein wenig lateinisch und ein wenig nordisch klingen. Unmögliche Barrieren werden durch Magier überwunden. Für das Übermenschliche sind Drachen zuständig. Los gehts!

Doch halt. Die letzten Zeilen sind einfach falsch. So entstehen sie also — die glorreichen Irrtümer. Jene Fehlannahmen, die uns auf unserer Reise weiterbringen. [WEITER]


Photo © Filmové Studio Barrandov

Photo © Filmové Studio Barrandov

Phantastik im tschechischen Nachkriegsfilm (Teil 1: 1948–1968)

1966 schrieb DER SPIEGEL über das tschechoslowakische Kino: “Das Ziel, so gute Filme zu drehen, ‘daß uns die Polen darum beneiden’ (…), hatten sich die tschechoslowakischen Filmer 1958 gesteckt.” In der Tat bewies die ČSSR in diesen Jahren eine erstaunliche Produktivität und erschuf einen pulsierenden Mikrokosmos aus Komödien, Dramen, historischen Epen und … — außerordentlich originellen Science-Fiction-Streifen. Es ist eine Aufbruchszeit und italienische, deutsche und amerikanische Investoren schwirren um die Filmateliers von Barrandov. Man will an der ideologischen Trennwand des Ostblocks vorbei in tschechische Filme investieren. Der kurze Artikel listet die damals heißen Projekte auf den Pfannen der tschechoslowakischen Filmemacher auf. Ein Drittel davon ist dem Fantastischen gewidmet. Für einen Augenblick scheint es, als ob in diesem kleinen Land im Herzen Europas eine Art „Weta Workshop“ der 60er entstehen soll. [WEITER]


»Die Mechanik der Schändung« — Ein Essay über Fantasy und Gewalt

Das Posting der kritischen Bloggerin Tafkar wurde in den vergangenen Wochen häufig im Internet zitiert und vervielfältigt. Die Verfasserin rechnet darin mit George R.R. Martin und »A Game Of Thrones« ab und präsentiert eine Liste mit allen darin vorkommenden Vergewaltigungen. Martins Gegenargument lautet, er orientiere sich an der europäischen Geschichte und die sei nun mal so. Geht Fantasy leichtfertig mit dem Thema Gewalt um? Und wie gewaltsam ist vergleichsweise die historische Wirklichkeit? [WEITERLESEN auf MEDIUM oder FANTASYBUCH.DE]


Asimov & Clarke sitzen in einem gelben Taxi...

Honoré de Balzac hat einmal gesagt: »Eine Geschichte muss nicht unbedingt wahr sein, solange sie nur gut ist.« Doch vermutlich hatte er es nie gesagt. Und genau darum geht es in dem nachfolgenden Bericht (...). Obwohl über das genaue Jahr spekuliert wird (es könnte 1971 sein), haben sich die beiden Science-Fiction-Legenden Isaac Asimov und Arthur C. Clarke gemeinsam in einem New Yorker Taxi eingefunden und dort einen Pakt geschlossen, der fortan die »Asimov-Clark Treaty« (oder auch der »Vertrag von der Park Avenue«) genannt wird. Die mündliche Vereinbarung besagte, dass beide Autoren bis an ihr Lebensende in der Öffentlichkeit behaupten werden, der jeweils andere sei der bessere Science-Fiction-Schriftsteller. Diese Übereinkunft war der Anfang einer jahrelangen Neckerei, die beide Autoren enthusiastisch betrieben hatten. [WEITER]


Wann entfernt München alle Straßennamen, die nach Nazis benannt wurden?

Wer jemals dazu kommt, durch das eher belanglose Kirchtrudering zu fahren, sollte mal die Hella-von-Westarp-Straße in das Navi eingeben und vielleicht ein Selfie mit einem der befremdlichsten Straßenschilder Deutschlands machen. Ein Straßenname, der nicht ganz einsam ist, denn um die Ecke findet man sogleich die Teuchertstraße und die Deickestraße — Namen, die den meisten Bewohnern Münchens wenig sagen, obwohl sie im Mai 1919 nicht ganz unbekannt waren. Um ein Geheimnis oder gar eine Verschwörungstheorie handelt es sich hierbei nicht. Schlägt man Hans Dollingers umfängliches Nachschlagwerk »Die Münchner Straßennamen« (herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv München und dem Baureferat der Landeshauptstadt) auf der Seite 121 auf, bekommt man eine klare Antwort: [WEITER]


Rufus und das düstere Reich des Homo sapiens

Ich habe einen alten Schimpansen adoptiert. Nicht nur weil ich mich besser fühlen möchte. Es ist die logische Konsequenz einer philosophischen Entwicklung.

Vor nicht langer Zeit befand ich mich mit einer amerikanischen Sachbuchautorin in einer hitzigen Facebook-Diskussion, die sich um die Gefangenschaft von Walen und Delfinen drehte. Es ist für mich nicht ungewöhnlich, dass Menschen in ihrem Alltag nicht die Zeit und das Gemüt aufbringen, sich mit der Natur zu beschäftigen, oder mit den zentralen Fragen unserer Existenz auf diesem Planeten. Das ist nicht nur eine Sache mangelnder Bildung oder halbherziger Erziehung in ihrer eigenen Kindheit — es ist vor allem dem Zeitgeist unserer Ära zu verdanken, dass die meisten Menschen zu sehr auf den Zehenspitzen leben, mit der täglichen, existentiellen Faust im Nacken. Ich habe es oft zu hören bekommen — dieses »ich würde mich mal gerne mit dem und dem beschäftigen, doch dafür müsste ich mir erstmal Auszeit nehmen«. [WEITER]


Die “Zweite Welle”?

Werden Occupy movement und Cyber-Aktivisten von heute in 25 Jahren führende Spekulanten und Bankster, Drehtür-Politiker und notorische Produktschacherer sein? Was erwartet uns und die Nachkommen in 2040? Heute und nachträglich fällt es schwer, sich vorzustellen, dass Menschen, die heute derart stellvertretend für den Monetarismus und seine Glaubenssätze sind, um 1969 Teenager waren oder sich in ihren frühen Zwanzigern befanden, mit einem Fuß auf der Startrampe zu einem neuen Zeitalter. Alles schien möglich.

Doch die hoffnungsvolle Generation der zwischen 1940 und 1955 geborenen wurde eine niederschmetternde Enttäuschung. Am Ende brachte diese Alterskohorte einige der gewissenlosesten Oligarchen, Spekulanten und Politiker hervor. Euphorische Trommler der Wall Street und kaltblütige Vertreter konservativer Parteilinien. [WEITER]


Breche die Polarität — befreie deinen Geist

Diese beiläufigen 20 Sekunden — aufgenommen vor zwei Jahren in Dresden — sind für mich stets ein Sinnbild für unser zentrales philosophisches Problem als Gesellschaft — unsere Bereitschaft, uns in klassische “Wir-gegen-die-Anderen”-Polaritäten einspannen zu lassen — und diese dann auch noch im Internet nachzuplappern. [WEITER]


Horsehead Nebula (Copyright: Nigel Sharp (NOAO), KPNO, AURA, NSF // CC BY-NC 2.0)

Horsehead Nebula (Copyright: Nigel Sharp (NOAO), KPNO, AURA, NSF // CC BY-NC 2.0)

Ich mag den Weltraum auch ohne Aliens

Einige der letzten Eintragungen des ASTRODICTICUMS befassten sich mit dem populären Thema der “Aliens” aka außerirdische (oder extraterrestrische) Lebewesen. Florian Freistetter berichtet erfreulicherweise nicht so oft über Aliens. Und das finde ich gut. Ich habe stets empfunden, dass dieses Universum, mit all seiner Kälte und Hitze, mit all der wundersamen Schönheit und kaum fassbarer Ausdehnung, für sich allein außerordentlich faszinierend ist und die Aliens ganz sicher nicht braucht, um sich in attraktiverem Licht zu zeigen.

Es gibt da eine seltsame Ruhe in der Astronomie. Ich meine damit nicht unbedingt das naive und heute wohl kaum relevante Bild des Pfeife rauchenden Astronomen während seiner Nachtschicht im Observatorium, sondern dieses Vermessen und Erfassen von Prozessen, die wie gefroren erscheinen und doch ungeahnte Geschwindigkeiten darstellen. Der polaroidartige Blick in eine Jahrmillionen alte Vergangenheit. Diese Ruhe schwindet, wenn das medienträchtige hektische Thema des Lebens auf fernen Planeten in den Mittelpunkt gerät. [WEITER]